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Nachbarschaftshilfe in der Zeit der Pandemie

In der Zeit der Pandemie können die Helfer und Helferinnen selbst entscheiden ob sie wie bisher die Hilfe leisten oder für einige Wochen aussetzen möchten. In der Zeit können die Helferinnen und die Helfer mit den Personen, die sie bisher betreut haben, telefonisch in Kontakt bleiben. Wenn einer der Helfer und der Helferinnen zur Risikogruppe gehört (also über 70 Jahre alt ist oder eine Vorerkrankung wie Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber, der Niere sowie Krebserkrankung hat) bitte ich Sie, bis zum Ausklang der Pandemie zu Hause zu bleiben.

Die Hilfsbedürftigen werden in der Zeit nicht sich selbst überlassen. Vier jüngere Menschen haben sich bei Diakon Miloš angemeldet und sind bereit, die Einkäufe in der Zeit des Coronavirus zu übernehmen. Dazu hat das Bürgerhaus Neuburger Kasten in Ingolstadt auch eine Einkaufsgruppe, die bei Bedarf der NBH St. Josef und St. Konrad zur Verfügung steht. Wer Einkaufshilfe braucht, kann sich bei Diakon Miloš melden und Hilfe ersuchen. Telefon: 0841 – 96771-18

Allen Helferinnen und Helfern danke ich von ganzem Herzen für ihren Einsatz.

Gott segne Sie alle und Ihre Arbeit.

Diakon Dragan Miloš

Nachbarschaftshilfe der Pfarrei St. Josef

"Eine Stunde Zeit füreinander pro Woche"

Nicht nur ältere, alleinstehende Leute rufen bei uns an und bitten um Hilfe; oft werden wir von den Kliniken in Ingolstadt, Neuburg und seit neuestem auch in München von sozialen Diensten des Krankenhauses um Hilfe gebeten. Manchmal geht es Schlag auf Schlag: Oft kommt der Anruf von  dem erwähnten Dienst einen Tag vor der Entlassung eines Patienten bzw. einer Patientin und die Frage lautet: "Könnten Sie dem oder der morgen zur Hilfe sein! Er bräuchte das und jenes..." Meistens geht es um einfache Hilfen: wie zum Beispiel für den Patienten einzukaufen, ihn (sie) zum Hausarzt mit dem Auto zu bringen, von der Apotheke Medikamente abzuholen; oder es geht um Zeit zu Gespräch und Spiel oder darum, eine Person zu haben, die man in der Not anrufen kann. Es geschieht aber auch, dass eine Hilfesuchende die Hände für längere Zeit nicht mehr bewegen kann und jeden Tag eine Helferin für normale Haushaltsarbeiten braucht, wie zum Kochen, zum Entsorgen des Haushaltsmülls oder zum Waschen. In diesem Fall stehen wir vor einem schwer lösbarem Problem, weil unser Motto lautet: "Eine Stunde Zeit in der Woche". Unsere Helfer und Helferinnen engangieren sich ehrenamtlich und ich kann keine und keinen von ihnen bitten, jeden Tag einzuspringen.

Weil die Zahl der Helfer/Helferinnen in diesem Jahr von Quartal zu Quartal ziemlich variierte - zwischen 16 und 21 - war der Einsatz schwer zu planen.

Wir freuen uns, seit Oktober dieses Jahres eine ganz junge Helferin (22 Jahre) in unseren Reihen zu haben. Ihr gefällt der christliche Dienst der Nächstenliebe und sie wird uns hoffentlich noch die nächsten drei Jahre während ihrer Ausbildung zur Hebamme erhalten bleiben.

Wir brauchen noch einige Helfer und Helferinnen, und wenn Sie eine Stunde in der Woche für Hilfe suchende Menschen erübrigen könnten, würden Sie viel Freude nicht nur bei Hilfesuchenden, sondern auch bei den Helfern und Helferinnen der Nachbarschaftshilfe St. Josef ins Gesicht zaubern. In diesem Falle rufen Sie mich bitte an: Tel.Nr.: 0841/96771-18.

Danke von ganzem Herzen!

Ihr
Diakon Dragan Milos

 

Unser Ziel...

ist es, durch einen zeitlich begrenzten aber permanenten wöchentlichen Einsatz vieler Helfer die Lebensqualität aller Hilfsbedürftigen in St. Josef spürbar zu erhöhen. Durch die Schnelllebigkeit in unserer Zeit kommen familiäre, zwischenmenschliche und insbesondere nachbarschaftliche Beziehungen zu unseren Mitmenschen oft zu kurz. Durch unsere Initiative wollen wir erreichen, dass wieder ein bewusstes, nachbarschaftliches Miteinander entsteht und gefördert wird.

Zu diesem Zweck versuchen wir "Angebot und Nachfrage" zusammenzubringen. Das Angebot soll dabei frei wählbar sein - jede(r) Helfer(in) nach seinen/ihren Fähigkeiten -und in etwa einen Zeitaufwand von einer Stunde pro Woche betragen.

Die Dienste sind unentgeltlich und stehen allen Hilfesuchenden zur Verfügung.

Folgende Dienste können angeboten werden:

  • Entlastung pflegender Angehöriger
  • Besuch alter, kranker und gehbehinderter Menschen zu Hause, sowie in Krankenhäusern und Altenheimen (Besuchsdienst)
  • Spaziergänge mit alten und gehbehinderten Menschen, sowie  Begleitung zum Arzt, zur Kirche, zum Einkaufen usw.
  • gelegentlich Besorgungen übernehmen
  • kleine handwerkliche Hilfen (Glühbirne wechseln, Vorhänge abnehmen usw.)
  • Versorgung und Beaufsichtigung von Kindern in dringenden Fällen (Nachhilfe, Vorlesen usw.)
  • Tätigkeiten im Haushalt (z.B. Abfallentsorgung, kleine Hilfen wie: Geschirr spülen, Kehrwoche, Essen zubereiten usw.)

Möchten Sie helfen?

Wenn Sie eine Stunde in der Woche anderen Menschen, die Hilfe und Unterstützung brauchen, schenken möchten, dann melden Sie sich bitte im Kahtholischen Pfarrbüro St. Josef. Willkommen sind uns Menschen jeden Alters mit ihren verschiedenen Interessen und Begabungen, die dieser Idee ein Antlitz geben möchten. In einem persönlichen Gespräch mit unserem Diakon werden Ihre Fragen und Vorstellungen vertraulich besprochen.

Was erwartet Sie bei uns?

  • Interessante Begegnungen mit jungen und alten Menschen
  • Einführungsseminar, falls erwünscht
  • Regelmäßiger Erfahrungsaustausch in der Gruppe
  • Fortbildungen
  • Versicherungsschutz
  • Auslagenersatz

Die Dienste sind unentgeltlich und stehen allen Bürgern zur Verfügung.

Die Nachbarschaftshilfe St. Josef wartet auf Sie! Jede(r) ist uns herzlich willkommen. Rufen Sie uns bitte an.

Wer Hilfe braucht, kann im Pfarrbüro St. Josef, Hans-Sachs-Str. 21, 85055 Ingolstadt, anrufen. Tel.: 0841/96771-0 oder bei Diakon Dragan Milos, Tel.: 0841/96771-18.

"Viele Menschen an vielen Orten,
die viele kleine Schritte tun,      
werden das Gesicht der Welt verändern".

Gottesdienstzeiten

Heilige Messen in der Pfarrei Ingolstadt St. Josef

Samstag 19.00 Uhr (Winter 18.00 Uhr)
Sonntag 8.30 Uhr, 10.30 Uhr