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Die Herz-Jesu-Verehrung: Sich ganz in die Liebe Gottes einfügen

Herz-Jesu-Tag: 11. Juni. Er wird den ganzen Monat Juni über gefeiert. 

Das Bild des Heiligsten Herzens Jesu erinnert uns an den zentralen Kern unseres Glaubens: wie sehr Gott uns mit seinem Herzen liebt und wie sehr wir ihn deshalb lieben müssen. Jesus hat ein Herz, das ohne Maß liebt.

Vor 130 Jahren kündigte Papst Leo XIII. an, die Welt dem Herzen Jesu zu weihen. Heutzutage ist die Herz-Jesu-Verehrung nicht mehr so ausgeprägt wie in früheren Jahrhunderten. Grund genug, über die Bedeutung dieser Frömmigkeitsform nachzudenken – und einen neuen Zugang zu ihr zu eröffnen. 

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Quelle: www.katholisch.de

Was ist das Unbefleckte Herz Mariens?

Eine Andacht, die uns zum inneren Leben der Gottesmutter führt.

Die Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariens ist in der katholischen Welt weit verbreitet und wird am Tag nach dem Fest des heiligen Herzen Jesus gefeiert.

Das Herz Marias wird in der Bibel ausdrücklich erwähnt, in der Passage der Anbetung der Hirten in der Krippe zum Gotteskind, zitiert vom Evangelisten Lukas (2,19), der sagt: "Maria bewahrte dies alles in ihrem Herzen und behielt es sehr im Sinn", und auch bei Lukas (2,51), wenn er sich auf den Aufenthalt Jesu in Jerusalem bezieht, als er mit den Schriftgelehrten redete, während Maria und Josef ihn suchten und für verloren hielten: "seine Mutter bewahrte dies alles in ihrem Herzen".

Seit Jahrhunderten hat die sakrale Kunst, unterstützt von Theologen und Bibelwissenschaftlern, die Bedeutung des Herzens Mariens betont. Zum Beispiel, als das Jesuskind im Tempel vorgestellt wurde und Simeon der Jungfrau sagte, dass ein Schwert ihre Seele durchbohren würde (Lukas; 2, 35), was durch 7 Dolche in Marias Herz dargestellt wurde, die Momente des Schmerzes und der Angst repräsentierten.

Wegen all dieser symbolischen Werte ist das Unbefleckte Herz Mariens eine Verehrung, die uns in das innere Leben der Gottesmutter führt und ihre Tugenden, Freuden und Leiden umfasst und die zum Teil in der Rezitation des Heiligen Rosenkranzes und seiner Litanei aufgezählt werden.

Bereits im dritten Jahrhundert erwähnte der heilige Gregor Thaumaturgus, einer der Kirchenväter, diese Andacht, ebenso Theodore von Ancyra im fünften Jahrhundert und der Benediktiner-Theologe Rupert von Deutz im zwölften Jahrhundert.

Im 12. Jahrhundert schrieb der französische Priester Johannes Eudes die ersten theologischen Studien über das Herz Mariens und gründete einige Kongregationen, die ihren Namen trugen.         Seit jeher gilt sie als Mutter der Kirche.

Der heilige Antonius Maria Claret gründete 1849 in seiner Heimat Spanien die Kongregation der Missionssöhne vom Unbefleckten Herzen Mariens und die Kongregation der Ordensleute der Unbefleckten Claretinerinnen und Theophilus Verbist gründete 1862 in Belgien die Kongregation vom Unbefleckten Herzen Mariens.

Im Jahr 1917, während der Erscheinungen der Jungfrau Maria in Fatima an die drei Hirtenkinder, bat sie um die Weihe der Welt an ihr Unbeflecktes Herz, die Verbreitung dieser Verehrung, sowie das tägliche Beten des Heiligen Rosenkranzes.

Die portugiesische Mystikerin und Selige Alexandrina de Balazar (1904-1955) hatte zwischen 1936 und 1941 Privatoffenbarungen von Christus, in denen sie um die Weihe der Welt an das Unbefleckte Herz Mariens bat, und Papst Pius XII. nahm am 31. Oktober 1942 eine Weihe vor, die von Radio Vatikan übertragen und dann am 8. Dezember desselben Jahres in Rom erneuert wurde.

In gleicher Weise weihte der heilige Johannes Paul II. am 25. März 1984 die Welt dem Unbefleckten Herzen, nach dem Attentat vom 13. Mai auf dem Petersplatz.

In Mexiko sticht der heilige Priester José María Robles (1888-1927) hervor, der wegen seiner Liebe zu Jesus und Maria von seinen Freunden den Spitznamen "Der Verrückte der Heiligen Herzen" erhielt und während der religiösen Verfolgung in diesem Land genau an diesem Datum, dem 24. Juni 1928, verhaftet und eingekerkert wurde und am folgenden Tag, am Fest des Unbefleckten Herzens Mariens, den Märtyrertod erlitt.

Quelle: www.periodico-sagrada-familia-diocesis-quintana-roo.com

Übersetzung : Gabriela de la Garza

Aus der aktuellen Gottesdienstordnung

Liebe Pfarrgemeinde,

der ganze Monat Juni ist dem heiligen Herzen Jesu geweiht. Am dritten Freitag nach Pfingsten feiern wir das Herz-Jesu-Fest. Durch die Feier dieses Festes werden wir Christen erinnert: Hab ein Herz für deine Mitmenschen – so wie Jesus Christus ein Herz für uns Menschen hat. Unser Herz soll seinem Herz ähnlich werden und Hass „weglieben“ durch Frieden schließen, durch trösten und teilen. Unser Herz soll liebevoller werden. Gott hat ein Herz für die Menschen und Jesus ist dieses Herz!

Eine segensreiche Woche wünscht

Gemeindereferentin Rosi Henkelmann

GOTTESDIENSTE während der Corona-krise

Die Gläubigen sind weiterhin von der Sonntagspflicht entbunden; der entsprechende Dispens vom 18.März 2020 gilt bis auf Weiteres.

Regelungen und Hinweise der Diözese und der Behörden zur Corona-Pandemie

Seit dem 4. Mai sind öffentliche Gottesdienste den Kirchen im Bistum Eichstätt wieder möglich. Allerdings müssen die Pfarreien und Gottesdienstgemeinden strenge Auflagen berücksichtigen. Hierbei sind das von den Bischöfen gemeinsam erarbeitete und von der bayerischen Staatsregierung genehmigte Schutzkonzept sowie darauffolgende Bestimmungen zu beachten.